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 Bücher

Martin Schemm
Todeskontakt

ISBN 978-3-933570-09-3
ISBN-10  3-933570-09-3
Euro 9,80
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Deutschland in 30 Jahren

ISBN 978-3-933570-08-6
ISBN-10  3-933570-08-5
Euro 14,90
Bestellmöglichkeiten


Rätselhafte Phänomene

ISBN 978-3-933570-07-9
ISBN-10  3-933570-07-7
Euro 11,80
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Presse-Resonanz und Reaktionen zu


Todeskontakt 


Gefunden im Kieler Stadtmagazin "station", Jg. 28/Nr. 6/01.06.2006

»Thriller« steht auf dem Titel, aber das beschreibt den Inhalt dieses Buches nur ungenügend. Martin Schemm stellt sein zweites Werk vor, das in Hamburg spielt. Und wieder - wie bei seinem Erstling »Heidenloch« - entspinnt sich aus einer anscheinend stinknormalen Situation langsam Mystisches, diesmal in wahrhaft mörderischer Form.

In einer kleinen Internet-Firma geschieht unter mysteriösen Umständen ein Todesfall. Nichts weist auf Mord hin, aber noch weniger auf Selbstmord. Kommissar Gorski ist ratlos. Sämtliche Anhaltspunkte erweisen sich als Sackgassen, zumal ein recht bodenständiger Zeuge die Situation recht genau beschreiben kann.

Zufällig lernt er die Parapsychologin Ellen Sandler kennen, und die setzt sich mit kriminologischem Geschick in die Bibliothek einer Loge, um auf die Jagd nach dem Phänomen, das inzwischen munter weiter mordet. Die Spuren führen bis in das erste Jahrhundert der Zeitzählung und nach Syrien.

Außer Komissar Gorski will allerdings in der Mordkommission niemand an übersinnliche Kräfte glauben, allerdings sitzen die Kollegen weiterhin mit leeren Händen da, und die Presse macht ihnen die Hölle heiß ....

Martin Schemm ist ein weiterer großartiger Mystery-Thriller gelungen, und wir hoffen, dass wir auf das dritte Buch nicht wieder 6 Jahre warten müssen.


Deutschland in 30 Jahren


Gefunden in "Mittelbadische Presse", 02.08.2005

Lesevergnügen und Nachdenklichkeit

Dass die Rente nicht mehr sicher ist, wissen die Bürger jedes Mal, wenn Politiker darüber reden. Da wird es den heute 30- bis 40-Jährigen Angst und Bange um ihren Lebensabend.
Wie der nun tatsächlich aussehen mag, weiß natürlich auch keiner. Trotzdem haben sich Autoren darüber Gedanken gemacht, wie »Deutschland in 30 Jahren« wohl aussehen wird. Herausgekommen ist dabei ein witzig verquertes Buch, das zum Lachen, aber vor allem zum Nachdenken anregt. Eine ideale Lektüre für einige Augenblicke.
Viele der über 50 Kurzgeschichten mögen aus heutiger Sicht völlig abstrus und irreal erscheinen. Doch das war bei George Orwells »1984« auch der Fall. Der Klassiker der Science-Fiction-Literatur ist mittlerweile überholt. Gerade die Vielfalt und Vielzahl der Erzählungen und Autoren bewahren dem Leser einen positiven Blick in die Zukunft.

Würdiges Altern

Einer der Autoren ist der ehemalige Redakteur der MITTELBADISCHEN PRESSE, Thomas Hoeth. Seine Geschichte »Die Beiwohnerin« führt uns zurück zur Rente. Und in Deutschland ist – wie man es heute schon erwartet – die Rente nicht mehr sicher. Es kommt noch viel schlimmer. Die »Partei für würdiges Altern« hat die Wahl gewonnen und die Macht übernommen. Sofort werden alle Altersheime geschlossen und die Rentner in fremden Familien untergebracht, die für sie mit aufkommen müssen. Denn das Senioren-Beiwohngeld reicht nicht aus. Und die fremde Frau, die beim Helden der Geschichte einzieht, ist doch
gar nicht so fremd wie sich herausstellt.
Dass da Turbulenzen zum Alltag werden, dass der Generationenkonflikt
aus den Altersheimen wieder in die Familien zurückkehrt, ist klar und
macht die Geschichte liebenswert.
Bei allem Zukunftsgetöse,gibt der Text so auch einen Blick auf die Gegenwart preis. Neben dem Lesevergnügen stellt sich auch das Nachdenkliche ein. Von solchen Geschichten wimmelt es in dem Buch, das aus einem Internet-Wettbewerb
von »textzeichen.de« für Nachwuchsautoren entstand.

Mittelbadische Presse, 02.08.2005 - PDF - (437kb)


Gefunden im Bocholter-Borkener Volksblatt (14.04.05) und in rp-online: 

Düsseldorf (rpo). Einen Blick in die Zukunft wollen wir anlässlich schlechter Konjunkturprognosen und Massenarbeitslosigkeit gerne werfen können. Und Visionen für das Deutschland der Zukunft gibt es schließlich reichlich. Das haben sich auch die Autoren des politischen Sammelbandes "Deutschland in 30 Jahren" gedacht und und dabei bittere und gleichzeitig sarkastische Szenarien um die 14. Neuentwicklung von Hartz und Gesundheitsreform gesponnen.

Ob Männer gegen Frauen, Alt gegen Jung oder Arm gegen Reich – in vielen Visionen der 54 Autoren bestimmt Gewalt das tägliche Leben 2035 in Deutschland. Aber immer wieder schimmert glücklicherweise etwas Hoffnung durch. In der Geschichte „Der Supermarkt“ von C. A. R. Bartoszak des politischen Sammelbandes "Deutschland in 30 Jahren" entschließt sich beispielsweise das Militär in letzter Minute, nicht wie befohlen auf die hungernden Landsleute zu schießen, die einen Supermarkt plündern.

Deutschland versinkt zwar nicht in vielen Texten so in Armut und Bedeutungslosigkeit, doch bleibt einem auch in den Vollbeschäftigungs-Phantasien das Lachen oft im Hals stecken. In „Der letzte Landsteicher“ zündet Stefan Bouxsein ein Feuerwerk der Ideen von Zahnweiß-Pillen mit Darmreinigungseffekt bis zu atmungsaktiven Hemden mit fettabsaugenden Vakuumnoppen im Hüftbereich. In seiner Erzählung ist Deutschland durch Innovationen wieder zum Wirtschaftswunderland geworden. Doch: Alle denken nur an die Arbeit, keiner daran, was wird, wenn der Boom vorbei sein wird. Wer an unsere reale Geschichte zurückdenkt, den wird diese Aussicht also kaum beruhigen.

Überhaupt sind die Beiträge mit Bezug zur Wirklichkeit besonders stark. So haben in Thorsten Schrinners prämierter Erzählung „Frohes Fest“ die Unternehmen endgültig die Macht übernommen. Das Bruttosozialprodukt ist mutiert, alles wird dem Profit untergeordnet. Den Bürgern entgeht, dass die Rentner in ihren Vorstadt-Seniorenheimen viel zu wenig essen.

Aber nicht alle Autoren sehen alte Menschen in der Zukunft als Opfer. Jessika Jäger-Köhler hält eher die jüngeren für benachteiligt, die bereits seit 2014 zwangsweise Rentner in ihren Haushalt aufnehmen müssen. In Thomas Hoeths „Die Beiwohnerin“ terrorisiert eine Rentnerin den „Versorger“ der ihr zugewiesenen Pflegefamilie. Rixa von Erlenbachs „Gero-Rally“ zeigt, das Opfer schnell zu Tätern werden, wenn es darum geht, einen Vorteil zu bekommen.

Natürlich darf in einem solchen Sammelband die Gedankenpolizei nicht fehlen. Aus den entsprechenden Beiträgen ragt Mario Mosler mit einem besonders aktuellen Bezug heraus. 2035 ist nicht die Arbeitslosigkeit das drängenste Problem, sondern mangelnder Konsum. Mosler formuliert in den Worten der Hartz-Regelungen eine Verpflichtung zum Konsum: Hartz XIV. Wer nicht willig kauft - eine Tatsache die durch Gedanken-Scanning überprüft wird - wird seinem Konsumberater vorgeführt ...


Gefunden auf halleforum.de, Eintrag vom 07.01.2005 22:11 Uhr

Das Weihnachtsgeschäft hat sie zwar um 14 Tage verpasst, doch nun ist die Anthologie "Deutschland in 30 Jahren" erschienen. 54 größtenteils unbekannte Autoren wagen realistische bis provokante Blicke in die bundesdeutsche Zukunft. Kann das gut gehen?
Beim Lesen dann das dezente Erschrecken: die schreiben ja fast so wie ich, negative Utopien mit satirischem Grundton. Betont nicht auf den Punkt gearbeitet, aber doch immer mit Blick auf Erzählökonomie und Pointe. Und fast immer wird EU-Europa als zerfallendes Imperium beschrieben, wie das Römische Weltreich in der Teilungsphase. Ostrom hat sein Zentrum immer noch in der heutigen Türkei, Westrom wird irgendwo in Polen oder im Baltikum wahrgenommen. Und Deutschland ist die Kampfzone, vielfach geteilt und von medialem Rinderwahn zerfressen.
Die neokommunistische Revolution ist auch schon wieder Geschichte, vom Imperium locker integriert. Intelligente neoliberale Nashörner geben sich technischen Utopien hin, die Menschen sind Duckmäuser oder im Widerstand. Ihre Hacker und Implantate stammen zweifellos von Gibson und Sterling, ihre Bücherverstecke von Bradburry. Die Politik ist im Jahre 2035 so hirnrissig wie immer und der staatliche Kontrollzwang allgegenwärtig.
Obdachlose werden in den Kalischächten Thüringens endgelagert oder dürfen als Ich-Regenten über eine Parkbank in Gifhorn herrschen. Die Angepassteren haben einen Minijob als Herzchirurg oder kontrollieren als Gesundheits-Blockwarte Wohnungen von Versicherten. Im Arbeitslosenlager warten Sozialzombies auf ihr Arbeitslosengeld III. Hartz 14 macht den Konsumverweigerern Beine. Beim Smogalarm sollte man seine Sauerstoffflasche griffbereit haben. Mutierte Supererdbeeren werden zum allgegenwärtigen Dschungel, Brötchen gibt es nur noch online und nach der achten Rechtschreibreform ist Deutsch ein kurioses Neusprech.
Die Big-Brother-Show ist ein immer wiederkehrendes Motiv, Teile der Bevölkerung werden umschichtig ins "Big Lager" eingeliefert. Die zu Hause Gebliebenen müssen zwangsweise tödliche Spielshows und Embryonencastings schauen. Die besondere deutsche Geschichte wird im Wortsinn aufgearbeitet. Das nuklear verseuchte Palästina möbliert man einfach mit deutschen Plastik-Gartenzwergen. Der Geschlechterkrieg findet wieder in realen Schützengräben statt, freier Sex ist schon eine Widerstandshandlung, vom "Liebesamt" streng verfolgt.
Alte werden zwangsweise bei Besserverdienenden einquartiert, eingefroren oder unter elenden Bedingungen in Altenghettos gehalten. Kinder sind entweder hochbegabte Designerbabys oder behindert und leben dann wie Anne Frank im Versteck. Kindersoldaten im Grenzdienst verteidigen den "Pennermarkt" gegen Plünderer. Es gibt nur eine wirklich positive Utopie in dem ganzen Buch: Stefan Bouxseins "letzter Landstreicher" erzählt, wie glänzend Mitteldeutschland den Sprung ins Solarzeitalter schafft ...

 

Gefunden auf amazon.de:

Eigentlich hatte ich dieses Werk als Schnellgeschenk für meine politisch rosarotbrillige Freundin gekauft und wollte nur kurz reinschnuppern. Aus dem Reinschnuppern ist ein vergnügtes Lese-Weekend geworden. Es reichte vom Schmunzeln, über herzhafte Lacher bis zum "Mein-Gott-ist-das-Gewagt". Meinen Chapeau ziehe ich besonders vor Thorsten Schrinner, Gunnar Kaiser und Karlheinz Wedel.

Ein köstlicher satirischer Ausblick
Einen köstlichen satirischen Ausblick auf die kommenden 30 Jahre in Deutschland bieten viele Geschichten in dieser Anthologie. Besonders gut hat mir "Deutschland und seine Fruchtzwerge" von Karlheinz Wedl gefallen. Ein Prachtstück ist auch "Das Teutonikum" von Christian Pohlenz. Wer gerne Satiren liest, für den ist diese Anthologie ein absolutes Muss.

 


Anthologie der rätselhaften Phänomene


Gefunden im Quarber Merkur 102, Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik, S. 125f.

Diese Anthologie bietet eine umfangreiche Zusammenstellung von Texten der verschiedensten Verfasser, in denen rätselhafte Ereignisse vorgestellt werden, die meist keine Erklärung finden; das Spektrum reicht von traditionellen Gespenstergeschichten über surreal anmutende Texte zur Groteske und Humoreske. Die Geschichten sind in der Regel nicht schlecht geschrieben, manche warten mit Knalleffekten auf, andere begnügen sich damit, das Rätsel zu beschreiben und stehen zu lassen. Oft ist auch der Erzähler unzuverlässig, denn es besteht der Verdacht, dass er nicht ganz normal ist und an Wahnvorstellungen leidet. Inhaltlich findet sich allerlei Kurioses, aber auch einige originelle Einfälle, z.B. wird von einem jungen Mann berichtet, der jede Sprache sofort perfekt besprechen kann, wenn er nur einige Sätze davon hört, und diese Fähigkeit auch in die Vergangenheit hinein, auf ausgestorbene Sprache, ausdehnt, bis er allerdings die Bestätigung liefert, dass der Sprachwirrwarr auf der Erde tatsächlich durch den biblischen Turmbau von Babel verursacht wurde. Ein Mann von außerordentlicher Ausdauer bei der Arbeit und dem Tanzen ist offensichtlich ein außerirdischer Roboter, der sich von Zeit zu Zeit im Wald "aufladen" muss; sein leuchtender Penis schreckt die Erzählerin aber doch eher ab. Der Kaffee, der in einer bestimmten Kaffeemühle gemahlen wird, zeigt den Tod an, hier mit einer kleinen Pointe, dass sich die Betroffenen irren, wen es wirklich trifft. In Martin Schemms "Das Hügelgrab" wird der, der es öffnet,  von einem bösartigen Gespenst verfolgt und ihn trifft eine böse Strafe. Die  Fähigkeit, seine Wünsche wahr werden zu lassen, ist eine zweifelhafte Segnung, weil auch unbedacht Ausgesprochenes buchstäblich wahr wird. Eine rätselhafte Wolke über einem Dorf führt zu beklemmenden Veränderungen, die den Betroffenen aber nicht bewusst werden. "Photophagen" fressen das Licht auf. Flüche pflanzen sich von Generation zu Generation fort, Zeitverschiebungen treten ein, manchmal sind es sozusagen touristische Ausflüge in die Vergangenheit, wie einer ins römische Ephesos, aber auch unheimlichere Versetzungen passieren. Einige Geschichten schließen an bekannte Motive an, etwa an "Undine". Manche der geschilderten Ereignisse sind nur beunruhigend mysteriös, andere liebenswürdig märchenhaft, wieder andere aber sind definitiv unheimlich und tödlich. Eine abwechslungsreiche Sammlung meist kurzer Geschichten von Autoren wie Martin Schemm, Jörn Dittmer, Tolya Glaukos, Gabriele Hasmann und vielen anderen. - Franz Rottensteiner

Gefunden auf amazon.de:

Stoff für spannende Leseabende Schmöker in die Hand, rauf auf die Couch, Kerzen an, Handy aus und dann abtauchen in eine Welt voller seltsamen Phänomene. Ein Geist steigt aus einem Hügelgrab, der Fluch einer uralten Kaffeemühle stört die Idylle eines Urlaubspärchens, ein Kind spricht alle Sprachen der Welt, ein Liebespaar der Neuzeit begegnet im Wald einem Liebespaar aus dem Mittelalter und viele Kuriositäten mehr. Kompliment an die Autoren, die mir viel Lesevergnügen bereitet haben.

fette spannung habe mir das buch wegen des covers gekauft und als ich es aufschlug, ließ es mich nicht mehr los. seltsames phänomen! nur zwei erzählungen fand ich ein bisschen heftig, deshalb gibts nur vier sterne, aber die restlichen 37 haben fett gefesselt. krasses lob! und mywunsch: noch so eins! alix (bluemchen)

 

Gefunden auf brigitte.de, Forum: Buchtipps: was lesen Sie gerade:

"Hallo Yara, richtig schöne Schmöker-Kuschel-Bücher sind "Anthologie der rätselhaften Phänomene" (schaurig schöne Geschichten; ISBN 3933570077) und "Die Stadt der Blinden" von Jose Saramago (irre fesselnder Roman; ISBN 3499224674) ...  Liebe Grüße, Micha--- Michael Krause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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